De-Mail für Unternehmen und Behörden
Verschlüsselt, authentisch und nachweisbar - für den Austausch elektronischer Nachrichten zwischen Privatpersonen, Unternehmen und Behörden
Optimierte Prozesse
Unternehmens- und Verwaltungsprozesse zeichnen sich bisher durch Medienbrüche aus. Eine vollständig elektronische Bearbeitung ist vor allem bei juristisch relevanten Arbeitsschritten oft nicht möglich, etwa wenn die fristgerechte Zustellung eines Schriftstücks zweifelsfrei nachgewiesen werden muss. Der ständige Wechsel von Elektronik zu Papier führt zu erheblichen Prozessverzögerungen und verursacht immensen Aufwand. Mit De-Mail können Unternehmens- und Verwaltungsprozesse ohne Medienbruch elektronisch abgewickelt werden. Die Folge: Sie optimieren Ihre Prozesse und reduzieren Ihre Kosten.
Verringerte Transaktionskosten
Der Versand von papiergebundenen Angeboten, Verträgen, Rechnungen und Mahnungen verursacht erhebliche Porto-, Bearbeitungs- und Aufbewahrungskosten. De-Mail hilft dabei, viele dieser Transaktionskosten erheblich zu verringern.
Standardtechnologien als Basis
Technische Innovationen erfordern im Regelfall Investitionen, die sowohl von Unternehmen als auch von Behörden - besonders in Zeiten der Krise – kritisch geprüft werden. De-Mail setzt deshalb ausschließlich auf Standardtechnologien und reduziert damit die notwendigen technischen Schnittstellen auf ein Mindestmaß. Damit vermeiden Sie hohe Integrationsaufwendungen und nutzen zudem vorhandene Schnittstellen und Technologien für De-Mail.
Im einfachsten Fall verwenden Sie Web-Anwendungen, die in der Handhabung den bekannten Angeboten von E-Mail-Providern sehr ähnlich sind und keine weiteren Installationen von Hardware oder Software erfordern.
Oder Sie schließen Ihre existierenden (internen) E-Mail-Infrastrukturen über ein sog. "Gateway" an De-Mail an, so dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die vorhandenen E-Mail-Clients weiterverwenden können.
Vielseitig einsetzbar
| Geschäftspartnerinnen und -partner | Vertragsangebote, Abnahmeerklärungen, Auftragsbestätigungen, Kostenvoranschläge usw. |
| Beschäftigte | Gehaltsmitteilungen, Personalangelegenheiten usw. |
| Behörden | Antragsverfahren, regelmäßige Meldungen, usw. |
| Kammern und Verbände | regelmäßige Meldungen, Anträge usw. |
De-Mail und die EU-Dienstleistungsrichtlinie
Die technische Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie sieht für bestimmte Anwendungsfälle die Einführung einer vollständig elektronischen Verfahrensabwicklung vor. Die Einhaltung von Fristen und die Nachweisbarkeit der Zustellung sind angesichts der dort vorgesehenen Genehmigungsfiktion von besonderer Bedeutung: Danach gelten Anträge als genehmigt, wenn nicht innerhalb einer bestimmten Frist eine Antwort seitens der Behörde beim Antragsteller vorliegt. Mit ihren Versand- und Zustelloptionen trägt De-Mail so zur Verbesserung der Infrastruktur für eine rechtsverbindliche Behörden-Kommunikation im Rahmen der Dienstleistungsrichtlinie bei.
Beratung für Behörden
Das CC De-Mail soll Behörden von Bund, Ländern und Kommunen bei ihrer Anbindung an das De-Mail-System beraten, also z. B. bei der Identifizierung von Nutzungsmöglichkeiten sowie bei der Planung konkreter Einsatzszenarien. Die Finanzierung des CC De-Mail erfolgt mit Mitteln aus dem IT-Investitionsprogramm.
De-Mail-Adressen für juristische Personen
Juristische Personen erhalten als Namensraum für ihre De-Mail-Adressen eine eigene Domain der Form <Domain-Name>.de-mail.de. Bspw. könnte die Firma "Dachdecker Müller" die De-Mail-Subdomain "dachdecker-mueller.de-mail.de" bei der zuständigen Stelle beantragen. Der lokale Teil einer De-Mail-Adresse, also der Teil vor dem @-Zeichen, ist von der juristischen Person im Prinzip frei wählbar. So kann die juristische Person Organisationspostfächer oder auch individuelle Postfächer mit den Namen der Mitarbeiter einrichten. Eine De-Mail-Adresse könnte damit wie folgt lauten: "einkauf@dachdecker-mueller.de-mail.de"
- erstellt
- 02.02.2010
- bearbeitet
- 26.07.2010

