Bundesministerium des Innern vergibt wissenschaftliche Begleitstudien im Bereich Prozessketten
Los 1: Umwelt
Es soll ein übergreifender Ansatz einer Prozesskette zu den Informationspflichten im Bereich „Umwelt“ entwickelt werden. Hier ging der Zuschlag an das Konsortium unter Federführung der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik.
Los 2: Finanzdienstleistungen
Es soll ein übergreifender Ansatz einer Prozesskette zu den Informationspflichten im Bereich „Finanzdienstleistungen“ entwickelt werden. Hier ging der Zuschlag an das Konsortium unter Federführung der Fraunhofer-Gesellschaft, Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart.
Los 3: Informations- und Meldepflichten für Arbeitgeber
Es soll ein übergreifender Ansatz einer Prozesskette zu den Informationspflichten im Bereich „Informations- und Meldepflichten der Arbeitgeber“ entwickelt werden. Hier ging der Zuschlag an das Konsortium unter Federführung der Fraunhofer-Gesellschaft, Institut für experimentelles Softwareengineering.
Die Auftragnehmer sollen eine Systematik entwickeln, wie Datenflüsse und Vorgangsbearbeitung zwischen Behörden und Unternehmen der Wirtschaft mit Prozessketten abgewickelt werden können. Praxistaugliche Lösungsvorschläge für die Ausgestaltung von Schnittstellen, Übergabepunkte der Daten in den Prozessketten sollen mit wissenschaftlicher Expertise entwickelt werden. Weitere wichtige Faktoren sind Datenschutz und Datensicherheitsaspekte sowie der Routinegrad des Datenaustauschs. Es sollen innovative Lösungsansätze entwickelt werden, die frühzeitig in die E-Government-Vorhaben der öffentlichen Verwaltung einbezogen werden.